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Marktgespräche – Werkstatt und Form für zukunftsweisende Konzepte im Biohandel

9. Marktgespräch (© Frank Straeter – bio verlag)
Beim Marktgespräch bereiten vormittags Impuls-Referate auf die Workshops am Nachmittag vor. (© Frank Straeter – bio verlag)

10. MARKTGESPRÄCH am 16. November 2020 in Fulda

Bio für Alle!

Was leisten Bio-Fachhandel, LEH und Discounter dafür?

Die Marktgespräche der letzten Jahre waren geprägt von den Herausforderungen und befürchteten Existenz-Bedrohungen des Bio-Fachhandels wegen Bio im LEH, den Discountern und Drogeriemärkten. Inzwischen zeichnet sich jedoch ab, dass Bio in allen Vertriebskanälen weiter wächst, wenn auch mit unterschiedlichem Engagement, anderen Konzepten und Zielen. Und genau darum wird es beim 10. Marktgespräch gehen: Nicht mehr um die Bedeutung unterschiedlicher Vertriebskanäle und deren Potenzial oder „Bedrohung“ für den Fachhandel, sondern um die Begegnung und den Austausch zwischen Fachhandel, LEH und Diskountern. Für das gemeinsames Ziel „Bio für alle“.

Nicht nur die Klimaziele verlangen nach neuen Antworten

Mit dem 10. Marktgespräch wollen Ulrike Fiedler (BioHandel) und Jürgen Michalzik (JAMconsult), die „Macher“ hinter dem Institut für den Fachhandel, die Diskussion um Bio und seine Vertriebspotentiale versachlichen und zukunftsorientiert ausrichten: „Öffnen statt Abschotten“ scheint die richtige Antwort zu sein. Nicht zuletzt durch die „Fridays for Future“ Bewegung ist bei den Verbrauchern die Forderung nach besserem Klimaschutz und ökologisch nachhaltigem Wirtschaften immer stärker geworden. Der Handel ist jetzt aufgerufen, Bio für die unterschiedlichen Möglichkeiten und Kaufmotivationen der Verbraucher bereitzustellen. Nur gemeinsam können wir alle Verbraucher erreichen – polarisierendes Denken in „Zwei-Klassen-Bio“ und althergebrachte Feindbilder können weder den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen noch den generationsübergreifenden Klimazielen gerecht werden. Jeder wird angesichts der großen, drohenden Herausforderungen seinen Beitrag leisten müssen – und den Beitrag des anderen zu akzeptieren lernen. Denn über eines besteht bereits jetzt Einigkeit: Der notwendige, umfassend gesamtgesellschaftliche „grüne Paradigmenwechsel“ beginnt zuerst auf unseren Tellern – mit Bio für alle!

Es ist Zeit, dass Bio-Fachhandel und konventioneller Handel sich akzeptieren und begegnen. Akteure, Entscheider und Vordenker der (Bio) Branche und des (klassischen) Handels werden das Thema „Bio für alle“ beim 10. Marktgespräch für das vor uns liegende Jahrzehnt neu andenken – um gemeinsam alle Verbrauche erreichen zu können.

Anlässlich dieses großen und mutigen Vorstoßes in eine gemeinsame, lebensbejahende „Bio-Zukunft“ hat das Institut für den Fachhandel eine Vielzahl von namhaften Referenten zu persönlichen Statements eingeladen. Erfahren Sie, welche Bedeutung die Bio-Sortimente im LEH und beim Diskounter und den Drogerie-Märkten haben, warum führende Bio-Anbauverbände mit dem LEH jenseits von Feindbildern und Stereotypen zusammenarbeiten, wie neue Kommunikationsformen besser die Verbraucher erreichen sollen – und wo der

ökologische Landbau lernen muss, sich ernsthaft mit Innovationen aus Wissenschaft und digitaler Optimierung auseinanderzusetzen.

Erfahren Sie beim 10. Marktgespräch am 16. November in Fulda:

  • mit welchen Konzepten der Fachhandel, der LEH und die Discounter ihren Beitrag zu „Bio für alle“ leisten 
  • wie die Verbände und Organisationen des Bio-Anbaus und der Bio-Verarbeitung „Bio für alle“ konzeptionell und qualitätsorientiert sicherstellen
  • und warum die Qualitätsführerschaft und Innovationskraft weiter in den Händen des Fachhandels und seiner Partner liegen muss

Ein erster Blick in das Programm des 10. Marktgesprächs

Frank Quiring vom renommierten Rheingold Forschungsinstitut eröffnet das Marktgespräch und berichtet über die unterschiedlichen Profile und Kaufmotive von Kunden, die den Fachhandel oder den LEH für „Bio-Einkäufe“ nutzen. Bio als Lebensweg oder als lebensbegleitende Option bilden dabei das konzeptionelle Gerüst für das Motto dieses Marktgesprächs – Bio für alle „unterschiedlichen Verbraucher“ braucht alle Vertriebsformen des Handels, um das große Ziel zu erreichen.

Das zweite Referat am Vormittag schaut mit Urs Niggli vom weltweit führenden Institut für den biologischen Landbau (FiBL) aus wissenschaftlicher Sinn auf die Möglichkeiten, mit biologischer Produktion „alle zu ernähren“ – und macht den Bio-Akteuren Mut, über Innovationen und Limitationen des Bio-Landbaus nachzudenken.

Zwischen und mit diesen beiden Polen bereitet der Vormittag mit Kurz-Statements von Vertretern des LEHs und des Fachhandels den Hintergrund für die große Podiumsdiskussion am Nachmittag – hier sind dann alle Teilnehmer gefordert, ihre Meinung und Erfahrung zu „Bio für alle“ einzubringen.

Nutzen Sie als Fachhändler das 10. Marktgespräch als die Gelegenheit, Jan Plagge von Bioland und Alexander Gerber von Demeter zu beweisen, dass die Innovationskraft und zukunftsweisende Qualität von Bio nicht im Volumengeschäft, sondern vom Fachhandel entwickelt und gefördert wird.

Herstellern bietet das 10. Marktgespräch die einmalige Gelegenheit, die Chancen und Risiken ihrer zukünftigen Vertriebs- und Markenstrategie mit neuen Impulsen aus dem Fachhandel und dem LEH kritisch zu überdenken.

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